Sonntag, 27. Dezember 2009

Geschenke

Wo beginne ich jetzt mit dem Knabbern, Frau Sterntau?

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Another 60 seconds

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Frohes Fest!

Donnerstag, 26. November 2009

Freitag, 23. Oktober 2009

Ungläubiger Dr. Z!




















Dein Zweifel schmerzte mich sehr.....

Montag, 19. Oktober 2009

Doktor Z.

Danke Dr. Z.

Vorher




















Nachher

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Aussicht und Kunst

Dachte schon ich komme dieses Jahr überhaupt nicht mehr aus der Stadt raus.....

Donnerstag casting.
Freitag zusage.
Samstag Wien
Sonntag drehen
Montag Hamburg
Dienstag drehen
Mittwoch drehen

Ach, könnt ruhig öfters sein....

Zu erst die Bilder aus Wien und ja ich habe mich da ein wenig verschossen dieses Stadt.

































Und dann 3 wunderbare Tage in Hamburg verbracht! Arbeit war anstrengend aber gut.



Montag, 7. September 2009

Rohschnitt

Nur für Dich Angela!

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Mittwoch, 2. September 2009

Another 60 seconds

And now something totaly diffrent...

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Sonntag, 30. August 2009

Another 60 seconds

Ist das jetzt die Herbstschuhmode oder Sommerschlussverkauf?

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Geht aber auch langsamer.

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Sonntag, 23. August 2009

Freitag, 14. August 2009

Another 60 seconds

Der Herbst wird bunt!

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Montag, 3. August 2009

Du bist bei mir!


Zugfahrten haben auf mich immer eine beruhigende Wirkung. Ich lasse mich in meinen Sitz fallen und schaue erstmal zum Fenster raus, da fliegen mir die Gedanken nur so weg von hier nach da und dann nach dort und wieder zurück und das ganze dann noch mal von vorne, weil’s grad so schön war. Hat es sich dann ausgeflogen setzt für einen kurzen Zeitraum die Langeweile ein. Nach dem ich mich jetzt mittlerweile ein bisschen besser kenne habe ich für diese „schwierige“ Zeit mir immer ein, zwei DVD’s zu recht gelegt und dann habe ich noch den wunderbaren Ordner „noch anschauen“. Hierin befinden sich immer Clips, Vorträge und was mir sonst noch so aufgefallen ist und ich einfach nicht die Zeit dafür finde sie mir anzusehen. Und in diesem Ordner habe ich dann diesen Beitrag entdeckt.


Und es kam wie es kommen musste, ich flennte Rotz und Wasser.... Benjamin Zander hält einen grandiosen Vortrag über klassische Musik. Er erklärt wie die Musik sich aufbaut und welche emotionalen Tiefen erreicht werden können. Ich stellte mir also meine Großmutter vor und er begann zu spielen und nach den ersten Tönen warst dann auch Du wieder da!

Ich kenne Dich nicht, ich weiß nicht wie Du heißt, wo Du gewohnt hast, wie groß oder wie kleine Du warst, welche Haarfarbe Du hattest, ich weiß nur das Du verheiratet warst und Mutter von zwei kleine Kinder bist. Was macht uns aber so vertraut? Das ich Dir Knochenmark gespendet habe? Vielleicht... Ich glaube aber eher das es etwas ist das Du mir gegeben hast. Ein Gefühl das ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht kannte. Ich war verantwortlich für einen anderen Menschen und das auf Gedeih und Verderb. Ich konnte nicht mehr einfach so lala um die Häuser ziehen, wie ich es auch heute noch gerne mache. Von einem Augenblick auf den Anderen musste ich meinen wirren Geist zügeln. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich mit besoffenem Kopf morgens um halb vier die Briefe der DKMS öffnete, den letzten zu Erst! Scheiße schoss es mir durch den Kopf – Hans das hast Du aber gründlich verbockt!

Der erste Brief war von Ende Mai 2002 und man bat mich um Rückruf ob ich denn noch zu einer Knochenmarktransplantation bereit wäre. Die folgenden Briefe waren da dann schon etwas fordernder. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur anbringen, dass ich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe von New York und dann in Kiew gedreht habe, sprich ich war zwei Wochen nicht zu Hause. Aber spätestens Mitte Juni hätte ich antworten können. Hab ich nicht weil ich ziemlich durch den Wind war und aus heutiger Sicht war es Kinderkacke. Gleich um acht Uhr telefonierte ich mit der DKMS und dann nahm alles seinen Gang.

Normalerweise beträgt die Zeit von Anfrage bis zur Transplantation drei Monate bei Dir war es aber etwas dringlicher. Also erfolgte der Eingriff Anfang August. Ich hatte noch sechs Wochen Zeit meinen Körper und meinen Geist darauf einzustellen. Will sagen, keinen Alkohol, viel Sport, regelmäßiger Schlaf um Dir das bestmögliche Material anzubieten.

Zwei Wochen vor dem Eingriff bekam ich noch einen Anruf in dem ich gefragt wurde ob ich denn noch zu meiner Entscheidung stehen würde, denn nach meinem JA würdest Du auf die Behandlung vorbereitet. Dein komplettes Immunsystem würde platt gemacht und wenn ich dann abspringen würde, währe es Dein sicheres Todesurteil gewesen. Zwei Wochen bin ich dann als „rohes Ei“ durch die Gegend gerannt. Nur nicht noch irgendwo anstoßen, Obacht hier kommt kostbare Fracht. Und ja seit dieser Zeit kann ich mir vorstellen wie es ist schwanger zu sein. Der Eingriff wurde dann in Dresden vorgenommen. Man hatte mir anstatt der 750 ml Knochenmark 1500 ml entnommen, weil soviel da war und es in einem guten Zustand gewesen sei. Gleich nach dem Eingriff hat man den Saft zu Dir geflogen ihn aufbereitet und Dir dann infundiert. Ich durfte am Abend das Krankenhaus verlassen bin mit dem Zug nach Berlin gefahren und habe mit Frank und Mark die Flasche Wodka aus Kiew in der Victoria-Bar geköpft. Ich hatte noch zwei, drei Wochen ein erhöhtes Schlafbedürfnis, bin schnell außer Atem gekommen und mein Hämatom am Gesäß hat alle Regenbogenfarben durchlaufen. 

Ich war glücklich!

Mitte Dezember 2002 erreichte mich die Nachricht das Du den Kampf verloren hast. Ich hätte Dir gerne gesagt wie glücklich Du mich gemacht hast um wie viel reicher ich nun bin!

Du bist bei mir!

Danke.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Das solltest Du wissen...



Lang Zugfahrt, finde gleich einen Sitzplatz, verlassen das Südkreuz Richtung München, 6 Stunden liegen vor mir, der Vormittag zieht an mir vorüber, Robert und die Proben, das wir gut gearbeitet haben und ich ganz zuversichtlich bin das er in Leipzig angenommen wird, sms an Pia das ich mich auf das Abendessen freue, Ruhe, laß Ruhe einkehren, iPod rausholen und suchen, ELO, auweja wie lange ist das her... Shine a little love, Confusion, Need her Love.... und schwosch bin ich 30 Jahre zurückversetzt, erste große Liebe, „Goldschätzchen“ (VW Käfer, Bj68, schwarzweiß), lang Nächte im Pipers Pub, Autofahrten nach Gü, Vollmondnächte, ungestümer Sex, zärtliche Küsse, Unsicherheit in allen Dingen, dann aber immer Deinen Duft in den Nasenflügeln, American Top 40 mit Casy Casem, in Deinen Armen aufwachen, Du in meinen und irgend wann war wir ein „festes Päarchen“....4Jahre waren wir zusammen.....

Im Juli feiern wir dann unser 30ig Jähriges!

26 Jahre getrennt, Du verheiratet, (bist Du eigentlich schon geschieden?), zweifache Mutter, sexy Granny.

Babs ich Danke Dir für die Zeit die ich mit Dir verbringen durfte.

Sei umarmt und gedrückt!

P.S. Robert hat es gepackt!

Montag, 15. Juni 2009

60 Seconds Fear

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Und da arbeiten die Jungens dran und haben Freude....

Mir schauderts bei dem Gedanken was mit diesem Spielzeug alles angestellt werden kann.

Und dann beim ISTAF im Olympiastadion....


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Donnerstag, 11. Juni 2009

Another 60 Seconds

Und darum dreht sich alles!


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Dienstag, 2. Juni 2009

Meine Kanzlerin

Hat jemand meine zukünftige Kanzlerin gesehen?

Bin gerade mal ein bißchen mehr orientierungslos als sonst.

Freue mich über Hinweise, damit ich beruhigt zu den anstehenden Wahlen schreiten kann.

Ah, genau und so sieht sie aus...



Donnerstag, 28. Mai 2009

Träume



Und nein, ich lasse mir meinen Traum nicht kaputt machen!

Another 60 Seconds

Also beim letzen Mal hat es geklappt...

Nicht das ich jetzt was erwarte, aber wenn was passieren würde währe's nicht schlecht...

Ich meine in die richtige Richtung....

So nach Vorne oder sonstwohin...

Und dann muß ich mir anhören, Mensch entscheide Dich....

Aber das habe ich doch schon und es geht doch nicht dort hin wo ich hin wollte.....

Gehört zum Weg...

Okay, dann ist ja gut!



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Und ja CADADIA, da hast Du den Hans aber sowas von inspiriert....

Freitag, 22. Mai 2009

Respekt!

Gestern Abend auf dem Konzert von Musa im Magnet gewesen.

Stehe ja nicht so sehr auf Deutschen HipHop, aber das hat schon richtig Laune gemacht.

Was mich richtig tief beeindruckt hat war das Sebastian trotz der geringen Zahl an Zuschauern (25 - 30) sich nicht hat beirren lassen und uns eine gute Show geboten hat.

Danke Sebastian!

Und für alle die ihn mal sehen wollen haben nun hier die Möglichkeit.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Politiker Hans

Also ganz ehrlich....

Ich hab mit Politik nix am Hut!

Ich habe schon im Alter von 10 Jahren den Anwerbungsversuchen der NPD wiederstanden (in einer Kneipe in Würzburg mit viel Bier und Zigaretten), ebenso konnte mich ein sehr langes und ebenfalls mit Bier vermischtes Gespräch eines CSU Mitgliedes nicht davon überzeugen einzutreten. Da war ich allerdings schon knuffige 20 Jahre jung.

Kurz vor der Bundestagswahl 2002 habe ich mit dem Gedanken gespielt ein "GRÜNER" zu werden. Nachdem ich dann ein rothaariges Mädchen auf dem CSD gesehen habe, war mir klar, neee Hans das wird nix mit dir und den "Grünen".

Und dann war das Thema Hans und die Politik durch.

Aber jetzt hat es mich dann doch gerissen...

ich mußte eintreten...

in die Partei "Die PARTEI"!

Jetzt kann auch ich endlich mal was bewegen, kreativ werden und meinen Mitmenschen das Leben angenehmer gestalten und das in die Tat umsetzten was uns schon seit so langer Zeit versprochen wird.

Bin zwar noch nicht ganz vertraut mit der Geschichte und den Zielen der Partei "Die Partei", aber aus meinen vielen Tätigkeiten die ich im Laufe meines schon recht bewegten Lebens ausgeführt habe weiß ich einfach, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist bis ich auch das in mich aufgenommen habe.

Ich freue mich auf mein Leben als Parteifunktionär!

P.S. Und so sah der erste Abend als Politiker aus.

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Mittwoch, 6. Mai 2009

Treffend!














Und ja es geht mir gut....

Mehr oder weniger....

Dienstag, 7. April 2009

Freitag, 13. März 2009

Another 60 seconds

Und jetzt her mit der Asche, Kohle, Schotter oder wie ihr auch immer es nennen mögt....

oder vielleicht nur ein wenig mehr Demut....

Gedanken zu Freitag dem 13.


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Montag, 9. März 2009

Another 60 seconds

Suchbild!

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Was hat sich verändert?

Und schwindlig machts auch.

Sonntag, 22. Februar 2009

Another 60 seconds

Freu ich mich auf den Frühling!

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Macht ganz schön schwindelig......

Freitag, 13. Februar 2009

Weltpremiere

Letzten Sommer mit der bezaubernden Heike Makatsch unter der Regie von Kai Wessel gedreht und heute Weltpremiere auf der Berlinale!
Nicht das ich aufgeregt bin, nein das nun wirklich nicht, freuen tue ich mich aber schon wahnsinnig.
Und der Hans ist dabei!
Wer mehr wissen möchte sieht einfach bei www.hilde-derfilm.de vorbei.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Another 60 seconds

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Ursprünglich wollte ich Mutti, die eine recht umfangreiche Sammlung von Badewannenenten ihr eigenen nennt, dieses Bilddokument schicken aber beim Ansehen sind mir Ungereimtheiten aufgefallen.
Muß ich jetzt die Bundesregierung darauf aufmerksam machen, daß es gar keine Piraten mehr gibt?
Ich bin mir da jetzt nicht sicher und wenn ja, wie sieht der Dienstweg aus oder kann einfach so beim Pförtner Bescheid geben?
Und was macht die "Grüne" hier, verschwommen, Asyl suchen....?

Freitag, 23. Januar 2009

Atlas in Potsdam


Im Rahmen der Renovierung und Erweiterung des Alten Rathauses in Potsdam wurde am 15. Dezember 2008 die Statue des "Atlas mit Weltkugel" wieder auf die Spitze des Turmes gesetzt.
Mein guter Freund Reiner Becker, der den Umbau geplant und umsetzt hat mich gebeten zu diesem Anlass eine kleine Rede zu halten.
Hier nun die Rede:
Einen schönen guten Tag! 
Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Hans Brückner, ich bin Schauspieler und lebe seit knapp 19 Jahren in Berlin.

Atlas!

Bei einem Abendessen mit meinem guten Freund Reiner Becker und seiner bezaubernden Frau Tamara, Anfang Oktober 2008, sagte er auf einmal zu mir in seiner unnachahmlichen Art: Mensch, Hans es wäre doch schön wenn Du zur Wiedereinsetzung des Atlas auf dem Alten Potsdamer Rathaus etwas lesen oder erzählen könntest. 
Klar, kann ich das und das war der Startschuss zu meiner Reise in die Geschichte zum Atlas und von dieser Reise werde ich Ihnen nun erzählen.
Was wusste ich vom Atlas in diesem Augenblick?
Na, das ist der Kerl der die Weltkugel trägt, ein Nachschlagewerk über die Kontinente und Länder dieser Welt.....

Mmmhhhh und und ....
 
Da war dann nicht mehr viel um ehrlich zu sein, dass war es dann auch schon!
Das Recherche angesagt war wusste ich ja, aber es hat mich doch erschreckt wie wenig ich vertraut war mit Atlas und seiner Geschichte. Mein erster Blick war natürlich zu Wikipedia.  

Atlas war in der griechischen Mythologie einer der Titanen, gezeugt von Iapetos mit Okeanide, Bruder von Epimetheus, Mann der Pandora, Menoitios den Überheblichen und Prometheus den Freund der Menschen. Als Strafe für seine Teilnahme am Krieg gegen die Götter verdammte ihn Zeus dazu, für alle Zeiten den Himmel zu spannen. Die Erde auf den Schultern zu tragen kam erst mit dem Wandel des Weltbildes. Atlas ist der Gatte der Pleione, und mit ihr Vater der Plejaden. Mit einer anderen Gattin, der Hya ist er Vater der Hyaden. Des Weiteren soll er der Vater der Hesperiden, des Hyas und des Hesperos sein. In seiner elften Arbeit sollte Herakles oder Herkules die Äpfel der Hesperiden holen. Atlas konnte nicht an Ladon einem grausamen Reptil vorbei der den Apfelbaum bewachte und Herkules konnte die Äpfel nicht persönlich pflücken, das hat Hera zu verhindern gewusst. Arbeitsteilung war angesagt. Herkules tötet Ladon nimmt den Himmel auf seine Schultern und Atlas pflückt die Äpfel. Berauscht von seiner Freiheit will er die Äpfel selbst übergeben. Herkules bekommt das mit und bittet ihn den Himmel nur noch einmal für einen kurze Augenblick zu halten da er es sich bequem machen möchte. Atlas übernimmt den Himmel noch einmal und Herkules zieht mit den Äpfeln davon.

Nach Platons Kritias war Atlas ein Sohn von Poseidon und der Keito und der erste König von Atlantis.


Er ist nicht der Namensgeber des Werkes von Gehardt Mercator, 16.Jahrhundert, hierbei wurde dem König von Mauretanien gedacht, er war zu seiner Zeit einer der belesensten und weisesten Männer.
Oh, mein Gott was für ein Loser, dachte ich mir. Legt sich mit den falschen Freunden, mit den falschen Leuten an und bekommt voll eins auf die Mütze; ist hilfsbereit und ein bisschen beschränkt. Mensch Atlas, wie konntest du nur die Welt wieder nehmen von so’nem Kerl wie Herkules, aber der Reihe nach.

Um mir ein besseres Gefühl zu geben ob meiner Unwissenheit, begann ich meine Freunde mit Atlas zu malträtieren. Na, was weißt du denn über Atlas? Und siehe da die wussten auch nicht mehr als ich. Einige konnten noch mit Fachwissen glänzen. Die Freundin meines Bruders sagte spontan „Dierke-Atlas“, das Abi in Baden-Württemberg ist gerade mal zwei Jahre alt. Thomas sagte: „Das Atlas-Gebirge in Marokko, da war ich gerade im Urlaub“. Freund Frank, seines Zeichen Neurochirurg sagte – erster Halswirbelkörper und Kim, der Barkeeper und begnadeter Hobbyfußballer, glänzte noch mit Fachwissen der besonderen Art: „Atlas Delmenhorst, Fußballverein!“


Gut, die ersten Schritte der Recherche sind getan.


Am 15. Oktober hatte ich dann die Möglichkeit mit Reiner Becker und den Mitarbeitern des Kommunalen Immobilienservice der Stadt Potsdam, Herrn Richter, Frau Hesse sowie Herrn Oelke unseren Atlas in Köpenick bei der Firma Ignaszewski in Augenschein zu nehmen. Da stand er dann oder besser gesagt da hing er in seine Einzelteile zerlegt und frisch sandgestrahlt. Der Torso getrennt von Armen und Beinen, ohne Umhang. Und die Welt baumelte an einem dünnen Seil! Wir alle, die bei diesem Termin dabei waren, konnten es sich nicht nehmen lassen einmal die Welt von innen anzusehen und ich sage ihnen sie ist anders als gedacht! Ich schaute ihn mir also ganz genau an, dachte ich. Ich sah ihn mir an mit meinen Augen der Überheblichkeit, Mensch Atlas - Du Loser! Und in der Tat, so wie er da hing machte er keinen überzeugenden Endruck auf mich. Nachdenklich, in sich gekehrt und sehr verletzlich, aber all das sollte ich erst später verstehen.


Mensch, Reiner so kann ich doch keinen Vortrag halten. Da kommt doch nix bei raus um deine Worte zu benutzen. Also muss mehr gelesen werden, nur was, war jetzt die Frage. Bei solchen Gelegenheiten ziehe ich immer gerne Fachpersonal in den Kulturtempeln unserer Zeit zu Rate. Es wurden also Filialen von größeren und kleineren Buchhandlungen, die mir so unter kamen, heimgesucht. Immer die Frage auf den Lippen: Ich suche Literatur zu Atlas und nur zu Atlas. Es ist schon erstaunlich wie wenig es da gibt von dem Menschen der unsere Welt auf seinen Schultern trägt, oder besser gesagt den Himmel für uns spannt. Es gibt hunderte von Büchern über die griechischen Götter. Enzyklopädien mit Schautafeln wer, wann, wo mit wem und warum Kinder gezeugt, Menschen gemordet, Intrigen gesetzt, Kriege angezettelt und sonstige Schlechtigkeiten oder mal was nettes in die Welt gebracht hat.
 
Durch eine kurze Begegnung an einem Sonntag Nachmittag mit einer bezaubernden Dozentin der Humboldt Universität wurde ich auf Ovid und seine Metamorphosen aufmerksam. Oh ja, auch das geht: „Flirten leicht gemacht mit ATLAS“. Nun brauchen sie keine Angst haben, wir werden uns jetzt nicht mit Hexametern rumärgern obwohl... - nein auf Deutsch klingt das nicht so schön.  
Das einzige Buch, das ich fand, ist von Jeanette Winterson „Die Last der Welt“. Und diese Geschichte ist mein persönlicher Wendepunkt in der Beziehung zu Atlas.
Jeanette Winterson beschreibt Deinen Lebensweg mit einer Bewunderung für Dein Schicksal dem ich mich nicht entziehen konnte. Auf einmal wurde mir klar das dies spannen des Himmels keine Bestrafung für Dich ist, sondern Deine Berufung und dies hast Du erkannt als Du mit Hera Deine Unterhaltung unter dem Apfelbaum hattest. Der ganze Baum war voller Äpfel aber Du hast nur drei gesehen Vergangenheit, Zukunft und die Gegenwart, konntest also nur diese drei pflücken. Der schwerste Apfel, die Gegenwart, hat Dir fast alle Kraft geraubt und währe Dir beinahe aus den Händen gerutscht. Und nun verstand ich Deinen traurigen, in sich gekehrten Gesichtsausdruck! 
Nachdem dies geklärt war konnte ich mich daran machen herauszufinden warum und wie Du nach Potsdam gekommen bist. Mein erster Gedanke dazu war - na ist doch klar – wegen der Hesperiden - Gärten und Schlösser! Da hat sich doch wirklich jemand sehr viel dabei gedacht. Ach, was bin ich doch für ein Romantiker und Träumer. Die Realität sieht doch meist profaner aus. Bei der Wirklichkeitsfindung war mir Herr Wittenberg vom Stadtmuseum Potsdam sehr behilflich.Im Rahmen der Erweiterung des Rathauses wurde auf Befehl des Königs Friedrich Wilhelm I. der erste Stock des Amsterdamer Rathauses kopiert und auf das „Alte Rathaus“ gesetzt und da Du dort bereits standest bist Du also auch hier nach Potsdam gekommen. Deinen Platz hast Du 1754 eingenommen. Die Damen die um Dich herum drapiert sind, sind nicht, wie man meinen könnte, Deine Töchter. Es sind sechs Tugenden: von links nach rechts die Wachsamkeit, die Standhaftigkeit, der Überfluss an Gütern, die Gerechtigkeit, die Kaufmannschaft und die Vorsichtigkeit. Wer hat Dich erschaffen? Die erste figürliche Abbildung wurde von Benjamin Gießen aus Blei gefertigt und von dem Maler Mener vergoldet. 22 Jahre später war die Last der Welt zu schwer und sie rutsche Dir von den Schultern. Der Tischler Wohler fertigte nun ein Modell aus Holz an auf welches der Kupferschmied Johann Friedrich Jurn eine Kupferschicht treiben konnte. In den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurdest Du noch einmal herunter geholt und restauriert.  
Jetzt stehst Du also wieder hier. Herrscher von Atlantis, Vater der Hesperieden, Bruder des Prometheus, Sohn des Poseidons. Du wirst weiter klaglos den Himmel spannen, wohl wissend was auf uns Menschen zu kommen wird. Ich danke Dir für die schönen Sonnenaufgänge, die berauschenden Farbspiele die Du in den Himmel zauberst und das Du es von Zeit zu Zeit auch mal regnen und schneien lässt. Mein Blick nach oben hat sich verändert!

Danke!


(Foto: wikipedia/florian s.)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Dienstag, 6. Januar 2009

Zeichen 2009


Da bin ich heute Nachmittag am Neuen See im Tiergarten und drehe so meine Runde. Bin in Gedanken vertieft und lasse sie hierhin schweifen und dann wieder dorthin. Wieder am Auto angekommen, schaue ich ihn mir an und denke was für ein tolles "Geschoss"!


Trete näher und sehe dies















Hach, wer macht so was und warum? Gilt es mir? Ist da vielleicht ein bezauberndes Geschöpf das mein Auto kennt und so Kontakt aufnehmen will? Findet die Person den 924iger einfach nur toll und bekundet so seine Begeisterung? Oder hat da einfach irgend was Verliebtes seinem Objekt der Begierde gezeigt was es fühlt?
Oder ist es ein Zeichen für mich?

Fragen über Fragen.....

Montag, 5. Januar 2009

Aussicht und Kunst 13

Hier nun die Bilder aus Schönböken.

War wieder einmal sehr erholsam für den Hans sich acht Stunden am Tag mit einer weißen Wand zu unterhalten. Man, man, man waren die ersten zwei Tage anstrengend. Dann ging es aber immer besser.


Ich wünsche Euch allen viel Spaß und Erfolg in 2009!