Freitag, 27. Februar 2015

Sex!

Vielen droht die Privatisierung und bei mir.....seht selbst.



Ich soll meinen Spam-Eingang gelegentlich überprüfen......man, man, man....was bin ich langweilig.

ODD Thursday


Donnerstag, 26. Februar 2015

Ohrwurm

Bekomme das nicht mehr aus meinem Kopf!


Vielleicht hilft ja das?!


Montag, 23. Februar 2015

Schorsch singt nach......

Week 50 of 24/7


Kann sich jemand vorstellen wie schwer es war ein Video zum Thema "50" zu finden?!

Blume forever!

Freitag, 20. Februar 2015

Dienstag, 17. Februar 2015

ACHTUNG! Ohrwurm



Stehengelassene Weinflaschen

Gibs uns am Tog, gibs uns bei Nocht,
Leidenschaft heißt leiden und es lässt sich nicht vermeiden dass die Wunde klafft.
Gibs uns am Tog, gibs uns bei Nocht,
Baby du weißt ganz genau, dass uns auf die Goschn haut weil wir sand schwoch.
Stehengelassene Weinflaschen,
goldene Handtaschen,
es ist schön bei dir.
Stehengelassene Weingärten,
niemand will im Heim sterben.
Es ist schön bei dir.
Gibs uns am Tog, gibs uns bei Nocht,
leiden heißt vertreiben und es lässt sich nicht vermeiden dass dus wieder machst.
Sag was du brauchst, auch wenn dus hast,
Baby du weißt ganz genau, dass uns auf die Goschn haun weil wir sand schwach.
Stehengelassene Weinflaschen,
goldene Handtaschen,
es ist schön bei dir.
Stehengelassene Weingärten,
niemand will im Heim sterben.
Es ist schön bei dir.
Es ist schön bei dir.
Es ist schön bei dir.
Es ist schön bei dir.
schön bei dir,
schön bei dir.
Es ist schön bei dir.



Kritik der Berliner Morgenpost vom 16.02.15

Bei den Österreichern von Wanda zählt nur heuer

Donnerstag, Freitag und Sonntag spielte die österreichische Indie-Pop-Band "Wanda" im Badehaus Szimpla in Friedrichshain. Dreimal ist der Club ausverkauft - und Berlin ganz verliebt.
Von Julia Friese
 
Donnerstag. Freitag. Ausverkauft. Und dann wieder, zum dritten Mal ausverkauft, am Sonntag im Badehaus Szimpla in Friedrichshain. Und Berlin singt: Aaaans, zwaar, drei, vier, es ist so schön bei dir. Und das Schlagzeug kracht, bumm, bumm, wie ein übersatter Herzschlag hinterher.

Berlin, das kann man ruhig mal so sagen, liebt Wanda, die wilde Wanda, vier Männer aus Wien. In ihrer Mitte, namensgebend Marco Michael Wanda, und der singt in sein Mikrofon, wie andere aus einer Flasche trinken.
Er singt Österreichisch, und das hatte man längst vergessen – Falco, wirklich, sorry – wie gut das klingt, nein, wie wahnsinnig gut das klingt, und er hebt die Hand in die Luft und dreht sich darunter: Ich bin ein einfacher Typ ohne viel Hirn aber, Baby – singt er und immer, immer wieder singt er "Baby", und das ist genau richtig so, denn sänge er Schatzi, oh Baby, dann wäre das, was sich hier so gut anfühlt wahrscheinlich Schlager.
Wanda bittet: Tu' mir weh, Luzia, und er raucht dabei, und singt: Oder irgendwer anders tut's statt dir. "Luzia" ist das erste Lied des Abends, und genauso wie das Lied ist Wanda. Italo-Pop-Liebe. Amore. Aber sie brennt ein bisschen im offenen Herzen, denn es ist nicht die erste Liebe, es ist Liebe mit Schnaps, denn man weiß, Baby, wir bekommen irgendwann einen Kater, aber jetzt erstmal zählt nur heuer.
Süffisant und flegelhaft

Und der Gitarrist Manuel Christoph Poppe daneben, der lächelt süffisant und flegelhaft und wiegt seine schrammelnde Gitarre wie eine kleine Lady, die er gerade aus dem Bett gehoben hat, im Italien-Urlaub. Bologna. Es ist warm, man trinkt wieder, natürlich, Schnaps zum Frühstück und ist ganz besoffen vom Vollgasverknalltsein mit Zigaretten im Handschuhfach. Und auf dem Beifahrersitz des alten, schönen Mercedes SLR 107, da liegt ein durch den Sommerkleidärmel ausgezogener BH. Irgendwie so, irgendwie genauso klingt Wanda.
Und Berlin findet das richtig, richtig gut. Die Stadt ist viel gewöhnt, zu viel. Sehr selten fühlt sich ein Konzert nicht an, wie einfach nur das nächste Konzert, sondern wie ein Fest auf das alle gewartet haben. Es sind Wanda-Festspiele in Berlin, sagt der Sänger, und es ist warm und eigentlich auch viel zu eng im Zuschauerraum, aber das Publikum jubelt und feiert und sieht einfach wahnsinnig gut aus mit seinen Halstüchern und Schiebermützen zu kirschrot geschminkten Lippen.
2014 waren Wanda einfach so da. Es soll wohl auch ein Geheimnis bleiben, was die Herren vorher getrieben haben. Sie könnten Schauspieler gewesen sein, Stadttheater-Schauspieler im Lederblouson mit leichtem Bauchansatz und verschwitzen Brusthaarflaum. Oder kellnernde Literaten. Irgendwie sowas müssen sie gewesen sein. Wer nicht herumhedonisiert, schreibt solche Lieder nicht.
Die wilde Wanda kommt zurück

"Schick mir die Post" war die erste Single, ein Erfolg in Österreich. Im Oktober kam das Album, "Amore". Den Hit "Bologna" den singen auch hier alle mit, gleich zwei mal wird er gespielt, genau wie "Luzia", denn das Publikum will die Band nicht gehen lassen. Eine Flasche kreist. Sie kommt von der Bühne. "Sauza Tequila" – Schnaps, natürlich – und alle trinken draus.
Im September soll das nächste Album erscheinen, sagt die Band zum Schluss, der dann doch noch kommt, und die Männer umarmen sich, verbeugen sich wie beim Theater, gehen sich gegenseitig durchs lichter werdende Haar, und das Publikum winkt, mit ausgestreckten Armen und flatterhaften Fingern. Im März kommt die wilde Wanda als Vorband von Kraftklub zurück nach Berlin.
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