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Mittwoch, 13. November 2013
Dienstag, 12. November 2013
Montag, 11. November 2013
Sonntag, 3. November 2013
Probe: "Recherche im Reich der Sinne"
RAYMON QUENEAU: Was denkt Aragon über den Gebrauch von Kondomen?
LOUIS ARAGON: Davon habe ich eine sehr kindliche Vorstellung. Ich glaube, so was kann man in der Apotheke kaufen.
ANDRÉ BRETON: Wohl eher in einer Drogerie.
RAYMOND QUENEAU: Komisch, ich habe genau dieselbe Vorstellung wir Aragon.
LOUIS ARAGON: Lassen wir das. Benutzt jemand unter uns Gegenstande als erotische Stimuli?
LOUIS ARAGON: Davon habe ich eine sehr kindliche Vorstellung. Ich glaube, so was kann man in der Apotheke kaufen.
ANDRÉ BRETON: Wohl eher in einer Drogerie.
RAYMOND QUENEAU: Komisch, ich habe genau dieselbe Vorstellung wir Aragon.
LOUIS ARAGON: Lassen wir das. Benutzt jemand unter uns Gegenstande als erotische Stimuli?
Einstimmiges Nein
Samstag, 2. November 2013
First Time
Ich beobachte ihn genau.
Er sitzt da.
Die Augen geschlossen.
Sein Gesicht ist faltig.
Mitte Ende 70.
Rechts von ihm sitzt seine Partnerin.
Sie leben in Kopenhagen.
Sind die ganze Strecke für 2:30 Minuten gefahren.
Was jetzt kommt ist einzigartig.
Kommt nie wieder.
Stille im Raum.
Demetrios setzt seine Oboe an.
Galya schlägt die erste Taste an.
Und dann hören wir alle das was er im Kopf hatte.
Wir hören es genau wie er zum ersten Mal.
Dieses lachende Gesicht, dieses strahlen der Augen
Ja, genau dafür und für nichts anderes mache ich 30TageKunst!
Lieber Timothy Baxter
Ich verneige mich!
P.S. Als spontane Zugabe haben sie es noch einmal gespielt und das war dann unbeschreiblich.....all die Anspannung war von Demetrios und Galya abgefallen!
Das orangelab schwingt nach.
Samstag, 19. Oktober 2013
Kritsche Masse
Eine Menge spaltbaren Materials besitzt dann die kritische Masse, wenn von den bei jeder einzelnen Kernspaltung freiwerdenden Neutronen durchschnittlich genau eines
eine weitere Spaltung auslöst. Die übrigen Neutronen verlassen das
Objekt oder werden ohne Auslösung einer Spaltung absorbiert. Die Reaktionsrate
ist also konstant. Übersteigt die vorhandene Masse die kritische Masse,
wird pro Spaltung durchschnittlich mehr als eine weitere Spaltung
ausgelöst, so dass die Reaktionsrate ansteigt, siehe auch Kritikalität. Man spricht dann von einer überkritischen Masse. Analog bezeichnet man ein multiplizierendes Medium mit einem Multiplikationsfaktor < 1 als unterkritisch.
Die kritische Masse hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem:
Tabellenmäßige Angaben der kritischen Massen verschiedener Nuklide beziehen sich in der Regel auf eine homogene unkomprimierte Kugel aus dem reinen Material ohne Reflektor. Bei anderen Formen als einer Kugel erhöht sich die kritische Masse. In folgender Liste sind diese mit der reflektierten und unreflektierten kritischen Masse für schnelle unmoderierte Systeme zusammengefasst. Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Daten aus [1].
Aha.......
Meine Definition sieht etwas anders aus.
Wenn die Anzahl der Schuhe mit einer Absatzhöhe von mindestens 10cm größer ist, als die der Schuhe in meinem Schuhschrank, dann muß ich mir schon Gedanken machen.
Die kritische Masse hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem:
- dem verwendeten spaltbaren Material (Nuklid oder Nuklidgemisch),
- der Dichte und der Form des Objektes,
- der Anwesenheit von moderierenden oder Neutronen absorbierenden Substanzen
- und der Anwesenheit eines Neutronenreflektors um das Objekt.
Tabellenmäßige Angaben der kritischen Massen verschiedener Nuklide beziehen sich in der Regel auf eine homogene unkomprimierte Kugel aus dem reinen Material ohne Reflektor. Bei anderen Formen als einer Kugel erhöht sich die kritische Masse. In folgender Liste sind diese mit der reflektierten und unreflektierten kritischen Masse für schnelle unmoderierte Systeme zusammengefasst. Wenn nicht anders vermerkt, stammen die Daten aus [1].
Aha.......
Meine Definition sieht etwas anders aus.
Wenn die Anzahl der Schuhe mit einer Absatzhöhe von mindestens 10cm größer ist, als die der Schuhe in meinem Schuhschrank, dann muß ich mir schon Gedanken machen.
Hier nur eine kleine Auswahl
Was ist zu tun?
Einfach ignorieren und warten bis es vorbei ist?
Rausräumen?
Mehr eigene Schuhe sich zulegen?
Oder, ist die logische Konsequenz nicht die......
...zu fragen?
BLUME, wir müssen reden!
...so siehts aus.
Freitag, 11. Oktober 2013
Dresden
Blume, versteh mich jetzt nicht falsch, aber......
Nein, das Kuscheln ist super, das Du mich aushälst auch.
Nein, jetzt hör mich doch einfach mal zu......nein, das Bommeln und das Knoten ist es nicht was ich Dir sagen wollte was mir am besten gefällt bei Dir.....Blume, jetzt sei doch einfach mal ruhig und laß mich ausreden.....boahhhh, ich krieg Hals!
Bist Du jetzt ruhig!
Das Lachen mit Dir ist es was Dich so aussergewöhnlich für mich macht!
Danke!
Jetzt hab Spaß mit Deinen Hühnern in Dresden und laß die Finger vom Nachtwächter.
P.S. Mich jetzt noch eine Woche warten lassen wird ernsthaft Konsequenzen haben.....ja, genau das wird es haben.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Sonntag, 6. Oktober 2013
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Sonntag, 29. September 2013
Samstag, 28. September 2013
Freitag, 27. September 2013
Montag, 23. September 2013
Rote Linie
Also, falls Bedarf besteht, hier bei mir kann jederzeit eine Rote Linie in beide Richtungen überschritten werden.
Eintritt ist frei und mit mir abzusprechen.
Mutige nach vorne!
Und nein mein Schatz, es ist nicht das wo nach es aussieht.
Save the date!
Eintritt ist frei und mit mir abzusprechen.
Mutige nach vorne!
Und nein mein Schatz, es ist nicht das wo nach es aussieht.
Save the date!
Sonntag, 22. September 2013
Nein
PAUL ELUARD: Könnten Sie immer ausschließlich Fellatio akzeptieren?
ANDRÉ BRETON: Nein.
YVES TANGUY: Nein.
GUI ROSEY: Nein.
PAUL ELUARD: Ausschließlich Analverkehr?
ANDRÉ BRETON: Nein.
YVES TANGUY: Nein.
GUI ROSEY: Nein.
ANDRÉ BRETON: Nein.
YVES TANGUY: Nein.
GUI ROSEY: Nein.
PAUL ELUARD: Ausschließlich Analverkehr?
ANDRÉ BRETON: Nein.
YVES TANGUY: Nein.
GUI ROSEY: Nein.
"Recherche im Reich der Sinne"
Zwölftes Gespräch
1. August 1932
Samstag, 21. September 2013
Anonym
ANDRÉ BRETON: Problemfrage an Eluard: du erhältst per Post einen anonymen Brief, der eine Frauenhose enthält, und auf deinem Blatt Briefpapier die Worte "Ich liebe Dich".
ALBERT VALENTIN: Ist die Hose neu oder ist sie getragen worden?
ANDRÉ BRETON: Die Frage an Eluard geht nicht darum.
PAUL ELUARD: Ich schmeiße sie weg.
ANDRÉ BRETON: Das Wort "anonym" hat ihn verwundert. Diese Hose ist die einer Frau, die du seit langem nicht mehr gesehen hast.
PAUL ELUARD: In diesem Fall behalte ich sie natürlich. Wenn es die Frau ist , die ich liebe, und wenn ich sie wiedersehen möchte, ist es unvermeidlich, daß ich sie wieder sehe. Wenn es ein Frau ist, die mir sympathisch war und die mir in guter Erinnerung ist, dann wäre ich sehr gerührt.
ANDRÉ BRETON: Wenn ich anonym eine Hose bekäme, wäre ich in höchstem Maße verstört. Das würde mir mein Leben ganz schön durcheinanderbringen. Furchtbar belastetend.
PAUL ELUARD: Ich schmeiße sie weg.
ALBERT VALENTIN: Ist die Hose neu oder ist sie getragen worden?
ANDRÉ BRETON: Die Frage an Eluard geht nicht darum.
PAUL ELUARD: Ich schmeiße sie weg.
ANDRÉ BRETON: Das Wort "anonym" hat ihn verwundert. Diese Hose ist die einer Frau, die du seit langem nicht mehr gesehen hast.
PAUL ELUARD: In diesem Fall behalte ich sie natürlich. Wenn es die Frau ist , die ich liebe, und wenn ich sie wiedersehen möchte, ist es unvermeidlich, daß ich sie wieder sehe. Wenn es ein Frau ist, die mir sympathisch war und die mir in guter Erinnerung ist, dann wäre ich sehr gerührt.
ANDRÉ BRETON: Wenn ich anonym eine Hose bekäme, wäre ich in höchstem Maße verstört. Das würde mir mein Leben ganz schön durcheinanderbringen. Furchtbar belastetend.
PAUL ELUARD: Ich schmeiße sie weg.
"Recherche im Reich der Sinne"
Elftes Gespräch
26. Januar 1931
Freitag, 20. September 2013
Erneuerung
PAUL EDUARD: Ich halte die Keuschheit für unmoralisch und schädlich.
ANDRÉ BRETON: Warum?
PAUL EDUARD: Weil für mich die sexuelle Betätigung die Basis aller Geistestätigkeit ist.
ANDRÉ BRETON: Ich halt die physische Liebe für etwas, das die Entleerung des Geistes von fast allen Ideen zur Folge hat.
PAUL EDUARD: Absolut dagegen, a priori.
YVES TANGUY: A prioir?
PAUL EDUARD: Und a posteriori.
ANDRÉ BRETON: Warum a priori?
PAUL EDUARD: Ich ziehe aus dem Begehren genauso viel geistige Befriedigung wie aus der Befriedigung des Begehrens.
ANDRÉ BRETON: Na also! Warum dann noch das Begehren befriedigen?
PAUL EDUARD: Um es zu erneuren.
ANDRÉ BRETON: Von einer Person zur anderen?
PAUL EDURAD: Oder zur selben, das ist ziemlich egal.
ANDRÉ BRETON: Warum sollte man das Begehren erneuern? Ist es ungenügend an sich, und wenn man es nach einer letzen Analyse als ungenügend an sich beurteilt, wie kann man dann akzeptieren, es zu erneuern?
PAUL EDUARD: Um das Objekt dieser Begierde zu erneuern.
ANDRÉ BRETON: Das Objekt erneuern kann in einem solchen Fall nur heißen, es zu ändern.
PAUL EDUARD: Ganz genau, selbst wenn die Person dieselbe ist. Es gibt für mich keine Verwirklichung des Begehrens, das eine anderen entspricht.
ANDRÉ BRETON: Diese Vorstellung stellt die Idee von der Liebe über das geliebte oder zu liebende Wesen, d. h. sie macht daraus ein Mittel zum Zweck. Ich liebe die Frau zu sehr, und ich halte mich für unbedingt fähig, eine Frau zu lieben, um nicht etwas gegen eine derartig Einstellung zu haben.
PAUL EDUARD: Nicht die Idee der Liebe erschafft ein Wesen, sondern ein Wesen, das liebt, neigt dazu, um das Leben möglich zu machen, es zu ändern (das Leben). Das Leben ist nur dann eintönig, wenn man nicht liebt, und die verschiedenen Arten des Begehrens und er Befriedigung dieses Begehrens betreffend ie Liebe. Man kann nicht lieben, wenn das Begehren immer gleich ist.
ANDRÉ BRETON: Warum?
PAUL EDUARD: Weil für mich die sexuelle Betätigung die Basis aller Geistestätigkeit ist.
ANDRÉ BRETON: Ich halt die physische Liebe für etwas, das die Entleerung des Geistes von fast allen Ideen zur Folge hat.
PAUL EDUARD: Absolut dagegen, a priori.
YVES TANGUY: A prioir?
PAUL EDUARD: Und a posteriori.
ANDRÉ BRETON: Warum a priori?
PAUL EDUARD: Ich ziehe aus dem Begehren genauso viel geistige Befriedigung wie aus der Befriedigung des Begehrens.
ANDRÉ BRETON: Na also! Warum dann noch das Begehren befriedigen?
PAUL EDUARD: Um es zu erneuren.
ANDRÉ BRETON: Von einer Person zur anderen?
PAUL EDURAD: Oder zur selben, das ist ziemlich egal.
ANDRÉ BRETON: Warum sollte man das Begehren erneuern? Ist es ungenügend an sich, und wenn man es nach einer letzen Analyse als ungenügend an sich beurteilt, wie kann man dann akzeptieren, es zu erneuern?
PAUL EDUARD: Um das Objekt dieser Begierde zu erneuern.
ANDRÉ BRETON: Das Objekt erneuern kann in einem solchen Fall nur heißen, es zu ändern.
PAUL EDUARD: Ganz genau, selbst wenn die Person dieselbe ist. Es gibt für mich keine Verwirklichung des Begehrens, das eine anderen entspricht.
ANDRÉ BRETON: Diese Vorstellung stellt die Idee von der Liebe über das geliebte oder zu liebende Wesen, d. h. sie macht daraus ein Mittel zum Zweck. Ich liebe die Frau zu sehr, und ich halte mich für unbedingt fähig, eine Frau zu lieben, um nicht etwas gegen eine derartig Einstellung zu haben.
PAUL EDUARD: Nicht die Idee der Liebe erschafft ein Wesen, sondern ein Wesen, das liebt, neigt dazu, um das Leben möglich zu machen, es zu ändern (das Leben). Das Leben ist nur dann eintönig, wenn man nicht liebt, und die verschiedenen Arten des Begehrens und er Befriedigung dieses Begehrens betreffend ie Liebe. Man kann nicht lieben, wenn das Begehren immer gleich ist.
"Recherche im Reich der Sinne"
Zehntes Gespräch
26. November 1930
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